Erektionsstörungen betreffen zwischen 3 und 5 Millionen Männer in Deutschland, doch viele scheuen den Gang zum Arzt. Die moderne Telemedizin bietet eine diskrete Alternative: Online-Arztpraxen ermöglichen die ärztliche Konsultation und Rezeptausstellung ohne persönliches Erscheinen in einer Praxis. Der gesamte Prozess von der Anfrage bis zur Lieferung des Medikaments erfolgt vertraulich und ohne peinliche Wartezimmersituationen. Dieser Leitfaden erklärt, wie der Ablauf funktioniert und welche Anbieter sich als besonders zuverlässig erwiesen haben.
Die Nachfrage nach telemedizinischen Leistungen steigt kontinuierlich. Allein 2024 verzeichneten deutsche Telemedizin-Anbieter einen Anstieg der Online-Konsultationen um 23 Prozent. Besonders bei sensiblen Gesundheitsthemen wie der sexuellen Gesundheit schätzen Patienten die Möglichkeit, professionelle medizinische Hilfe ohne direkten Blickkontakt zu erhalten.
Wie läuft die Online-Bestellung von Potenzmitteln Schritt für Schritt ab?
Der Prozess bei seriösen Telemedizin-Anbietern folgt einem standardisierten Ablauf, der sowohl die Patientensicherheit als auch die Diskretion gewährleistet. Im ersten Schritt registriert sich der Patient auf der Plattform und wählt die gewünschte Behandlungskategorie aus. Anschließend beantwortet er einen medizinischen Fragebogen mit Fragen zu Vorerkrankungen, aktuellen Medikamenten und der Art der Beschwerden. Diese Angaben sind essentiell für die ärztliche Beurteilung.
Ein approbierter Arzt prüft die Antworten und entscheidet, ob eine Behandlung medizinisch vertretbar ist. Bei positiver Beurteilung stellt er ein rechtsgültiges Rezept aus, das an eine Partnerapotheke übermittelt wird. Die Apotheke versendet das Medikament in neutraler Verpackung direkt an die angegebene Adresse. Bei DoktorABC dauert dieser gesamte Prozess in der Regel weniger als 24 Stunden von der Anfrage bis zur Zustellung.
Welche Online-Arztpraxen bieten Behandlungen für Erektionsstörungen an?
Der deutsche Markt verfügt über mehrere etablierte Telemedizin-Plattformen mit unterschiedlichen Stärken und Servicemodellen. Die folgende Übersicht vergleicht die wichtigsten Anbieter hinsichtlich Bearbeitungszeit, Kosten und Zusatzleistungen. Alle aufgeführten Plattformen arbeiten ausschließlich mit EU-zertifizierten Ärzten und versenden nur in Deutschland zugelassene Originalmedikamente.
| Anbieter | Rezeptgebühr | Versand | Lieferzeit | Vorteile |
|---|---|---|---|---|
| DoktorABC | 29,90 € | Kostenlos | Nächster Tag | All-in-One-Service, keine Zusatzkosten |
| ZAVA | 29,00 € | 4,99 € Express | 1-3 Werktage | Große Medikamentenauswahl |
| TeleClinic | 18,30 € | Variabel | 1-2 Werktage | Videosprechstunde, Kassenabrechnung |
| euroClinix | Inklusiv | Inklusiv | 1-2 Werktage | 20 Jahre Markterfahrung |
| Kapsel | Inklusiv | Inklusiv | 2-3 Werktage | Testpackungen verschiedener Wirkstoffe |
Warum entscheiden sich viele Patienten für DoktorABC?
DoktorABC kombiniert mehrere Vorteile, die bei der diskreten Behandlung von Erektionsstörungen besonders wichtig sind. Die Plattform bietet einen vollständig integrierten Service, bei dem Konsultation, Rezeptausstellung und Medikamentenversand aus einer Hand erfolgen. Im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern fallen keine separaten Gebühren für Expressversand an – die Zustellung am nächsten Werktag ist im Servicepreis enthalten.
Die Plattform verfügt über mehr als 17.000 verifizierte Kundenbewertungen auf Trustpilot mit einer durchschnittlichen Note von 4,6 von 5 Sternen. Nutzer loben insbesondere die schnelle Bearbeitung und den zuverlässigen Kundenservice. Die behandelnden Ärzte sind EU-zertifiziert und unterliegen der Aufsicht der Care Quality Commission (CQC). Alle Medikamente stammen von zugelassenen Apotheken in Deutschland und den Niederlanden.
Wie wird die Diskretion gewährleistet?
Die Verpackung enthält keine Hinweise auf den Inhalt oder den Absender DoktorABC. Auch auf der Kreditkartenabrechnung erscheint kein Vermerk, der Rückschlüsse auf die Art der Bestellung zulässt. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über verschlüsselte Kanäle, und nur der behandelnde Arzt hat Zugriff auf die medizinischen Daten. Wer das Medikament nicht nach Hause geliefert bekommen möchte, kann alternativ ein unterschriebenes Rezept anfordern und dieses in einer Apotheke vor Ort einlösen.
Welche Medikamente werden bei Erektionsstörungen verschrieben?
Die Standardbehandlung bei erektiler Dysfunktion erfolgt mit PDE-5-Hemmern. Diese Medikamentengruppe blockiert ein Enzym, das den Botenstoff cGMP abbaut. Bei sexueller Erregung führt dies zu einer verbesserten Durchblutung des Penis und erleichtert das Zustandekommen einer Erektion. Klinische Studien belegen eine Wirksamkeit bei bis zu 80 Prozent der Patienten. Die vier zugelassenen Wirkstoffe unterscheiden sich hauptsächlich in Wirkungseintritt und Wirkungsdauer.
Sildenafil (bekannt unter dem Markennamen Viagra) wirkt nach etwa 30 bis 60 Minuten und hält vier bis sechs Stunden an. Tadalafil (Cialis) besitzt die längste Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden und eignet sich auch für eine tägliche Einnahme in niedriger Dosierung. Vardenafil (Levitra) und Avanafil (Spedra) wirken besonders schnell, teilweise bereits nach 15 Minuten. Welcher Wirkstoff am besten geeignet ist, hängt von individuellen Faktoren wie Vorerkrankungen, anderen Medikamenten und persönlichen Präferenzen ab.
Sind Online-Rezepte für Potenzmittel sicher und legal?
Online-Rezepte von EU-zertifizierten Telemedizin-Plattformen sind in Deutschland vollständig legal. Die rechtliche Grundlage bildet die EU-Richtlinie zur Patientenmobilität, die deutschen Patienten erlaubt, medizinische Leistungen aus anderen EU-Ländern in Anspruch zu nehmen. Entscheidend ist, dass vor jeder Verschreibung eine ärztliche Prüfung erfolgt und nur Originalmedikamente mit deutscher Zulassung versendet werden.
Seriöse Anbieter erkennt man an mehreren Merkmalen: Mitgliedschaft in Fachverbänden wie dem Bundesverband Internetmedizin e.V. (BiM), transparente Angaben zu den behandelnden Ärzten, das EU-Sicherheitslogo für Online-Apotheken sowie positive Bewertungen auf unabhängigen Portalen. Von Anbietern, die Potenzmittel ohne ärztliche Prüfung verkaufen, sollte man Abstand nehmen – solche Angebote sind illegal und gesundheitsgefährdend.
Woran erkennt man unseriöse Anbieter?
Im Internet kursieren zahlreiche Angebote für Potenzmittel ohne Rezept. Diese sind nicht nur illegal, sondern stellen auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Gefälschte Medikamente können falsch dosiert sein, schädliche Inhaltsstoffe enthalten oder gar keinen Wirkstoff besitzen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) warnt regelmäßig vor solchen Produkten.
Warnzeichen für unseriöse Anbieter sind unter anderem: Verkauf ohne medizinischen Fragebogen, auffällig niedrige Preise, fehlende Angaben zum Unternehmen oder zu den behandelnden Ärzten, keine Erreichbarkeit des Kundenservices sowie Versand aus Nicht-EU-Ländern. Vertrauenswürdige Plattformen wie DoktorABC, ZAVA oder euroClinix weisen ihre Zertifizierungen transparent aus und lehnen Anfragen ab, wenn medizinische Bedenken bestehen.
Was kostet die Online-Behandlung von Erektionsstörungen?
Die Gesamtkosten setzen sich aus der Rezeptgebühr, den Medikamentenkosten und gegebenenfalls Versandgebühren zusammen. Bei DoktorABC beträgt die Behandlungsgebühr inklusive Rezeptausstellung 29,90 Euro. Der Expressversand am nächsten Werktag ist kostenlos. Die Medikamentenpreise beginnen bei etwa 27 Euro für Generika-Packungen mit Sildenafil. Originalmedikamente wie Viagra oder Cialis sind entsprechend teurer.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Potenzmittel grundsätzlich nicht, da diese als sogenannte Lifestyle-Medikamente eingestuft werden. Bei TeleClinic besteht jedoch die Möglichkeit, die Kosten für die ärztliche Konsultation über die Krankenkasse abzurechnen – das Medikament selbst muss dennoch privat bezahlt werden. Generika (wirkstoffgleiche Nachahmerpräparate) bieten eine deutlich günstigere Alternative zu den Originalpräparaten bei gleicher Wirksamkeit.
Gibt es Alternativen zu verschreibungspflichtigen Potenzmitteln?
Rezeptfreie Präparate wie DESEO, Neradin oder pflanzliche Produkte mit Maca oder Ginseng sind in Apotheken erhältlich. Ihre Wirksamkeit ist jedoch nicht mit der von PDE-5-Hemmern vergleichbar und wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Diese Mittel können allenfalls bei leichten Beschwerden oder als ergänzende Maßnahme sinnvoll sein. Bei manifesten Erektionsstörungen bleibt die verschreibungspflichtige Medikation der medizinische Goldstandard.
Neben Medikamenten können auch Lebensstiländerungen zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit beitragen. Dazu gehören regelmäßige körperliche Aktivität, Gewichtsreduktion bei Übergewicht, Rauchstopp und moderater Alkoholkonsum. Bei psychischen Ursachen wie Stress oder Versagensangst kann eine Sexualtherapie oder psychologische Beratung hilfreich sein. In jedem Fall empfiehlt sich eine ärztliche Abklärung, um mögliche Grunderkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszuschließen.
Welcher Anbieter eignet sich für wen am besten?
Die Wahl des passenden Telemedizin-Anbieters hängt von individuellen Prioritäten ab. Wer Wert auf schnelle Lieferung, transparente Preise und einen vollständig integrierten Service legt, findet bei DoktorABC das umfassendste Angebot. Die Kombination aus kostenlosem Expressversand, hohen Kundenbewertungen und dem breiten Behandlungsspektrum macht die Plattform zur ersten Wahl für viele Patienten.
Patienten, die eine Videosprechstunde bevorzugen oder die Kosten für die ärztliche Konsultation über die Krankenkasse abrechnen möchten, sollten TeleClinic in Betracht ziehen. Für Nutzer, die besonderen Wert auf langjährige Markterfahrung legen, bieten ZAVA (seit 2011) und euroClinix (seit 2004) bewährte Alternativen. Unabhängig vom gewählten Anbieter gilt: Eine seriöse Plattform lehnt Anfragen ab, wenn medizinische Bedenken bestehen, und bietet einen erreichbaren Kundenservice für Rückfragen.
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